piano
Egal, ob mit klassischen Stücken, Eigenkompositionen oder Jazz-Standards – immer schafft es Johanna Summer mit ihren Improvisationen, eine weite, dynamische Erzählung zu entwickeln, mal zart und zerbrechlich, mal spannungsreich, rhythmisch zupackend oder unwiderstehlich melodisch. Zugleich hat man nie den Eindruck, es ginge ihr darum, möglichst viele Ideen abzufeuern, oder sich als Virtuosin zu präsentieren. Alles passiert im Sinne des musikalischen Storytellings, mit einem äußerst reifen, weitsichtigen Blick für Dramaturgie, Dynamik, Spannung und Atmosphäre.
Die Süddeutsche Zeitung findet das schlicht „eine kleine Sensation“, das Klassikmagazin Fono Forum „faszinierend feinsinnig“ und Jazz thing konstatiert: „eine Pianistin ganz eigenen Charakters, virtuos, subtil und filigran“. Jazz, Klassik und freies Spiel – Johanna Summer kreiert aus dem Moment heraus ihre ganz eigene Musik, und es ist ein Erlebnis, ihr dabei zuzuhören.
Johanna Summer ruht sich nie in Komfortzonen aus, jedes Konzert, jede Aufnahme kommt bei ihr einem Aufbruch gleich – und immer mehr Menschen lieben ihre nonkonformistische Herangehensweise.
Johanna Summer wollte nie Pianistin werden, jedenfalls keine klassische – und das hat sie geschafft. Sie wollte nicht spielen was andere aufgeschrieben haben, sondern selbst Musik erfinden. Das tut sie sehr mutig und sehr virtuos. […] Man muss zuhören, um Summers Musik vollkommen zu erfassen - aber man kann sich dieser Musik auch einfach hingeben. ****
Johanna Summer ist auf dem Sprung zu einer großen internationalen Jazz-Karriere. […] Es ist ein bemerkenswertes Zeichen ihres Klavierspiels, dass es keine Trennlinie zwischen Komposition und Improvisation zu geben scheint. Alles wirkt ausgearbeitet, gestaltet, nie nur so genialisch hingeschludert. Erstaunlich, was da wohl alles auf dem Weg vom Hirn in die schlanken Finger reflektiert, eliminiert, elaboriert und dann so selbstsicher zum Klingen gebracht wird. Summer macht aus einer Überfülle pianistischer Einfälle, aus unterschiedlichsten Klaviertechniken, spielerischen Maßnahmen, Impulsen, ungewöhnlich reichem Pedalgebrauch, Eingebungen, aus tradierten Genres, etwa der klassischen Musik entlehnten Gesten, üppige Jazz-Konvolute.
contemporary instrumental solo piano duo art classical