Bildnachweis: Peter Hönnemann

Kinga Głyk

bass

Kinga Głyk hat kürzlich ihr fünftes Album mit eigenen Kompositionen, Real Life, veröffentlicht. Als Bassistin und Komponistin mit einem unverwechselbaren, vom Funk geprägten Sound zählt sie zu den bewegendsten und ausdrucksstärksten Persönlichkeiten des modernen Jazz. Sie verbindet Improvisation mit zeitgenössischen elektronischen Grooves und begeistert mit ihren internationalen Auftritten Publikum auf mehreren Kontinenten.

Real Life wurde gemeinsam mit Michael League, dem Gründer von Snarky Puppy, produziert und versammelt eine beeindruckende Riege von Musikerinnen und Musikern, darunter Robert „Sput“ Searight, Casey Benjamin, Brett Williams, Nicholas Semrad, Julian Pollack, Celeb Sean McCambell und Grégoire Maret. Das Album erscheint bei der renommierten Warner Music Group und markiert damit einen wichtigen Meilenstein in ihrer künstlerischen Laufbahn.

Kingas Aufstieg wurde auch von der internationalen Musikszene gewürdigt. 2021 erhielt sie eine Nominierung in der Kategorie „String Instruments International“ des Deutschen JAZZ PRESS, gemeinsam mit Künstlern wie Christian McBride und Wolfgang Muthspiel. Darüber hinaus wurde sie mit dem renommierten Koryfeusz of Polish Music Award ausgezeichnet. 2020 gewann sie den Grand Prix in der Kategorie „New Hope of Polish Jazz Melomani 2019“. Ihr vorheriges Album Feelings fand große Anerkennung – das Musikvideo zu Joy Joy wurde auf YouTube bereits mehr als eine Million Mal angesehen. Produziert wurde das Album von Paweł Tomaszewski; beteiligt waren herausragende Musiker wie Calvin Rodgers, Brett Williams, Anomalie, Bobby Sparks II, Mateus Asato, Ruth Waldron, Joachim Mencel und Sławomir Berny. Kinga ist bereits auf der ganzen Welt aufgetreten, unter anderem in Polen, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Portugal, Spanien, Italien, Frankreich, der Slowakei, Tschechien, der Ukraine, Norwegen, Schweden, Estland, Dänemark, England, Brasilien, Argentinien, China, Japan, Korea, Indonesien und vielen weiteren Ländern. 2017 stand sie beim Leverkusen Festival gemeinsam mit Marcus Miller auf der Bühne – ein unvergesslicher Moment ihrer Karriere. Im selben Jahr veröffentlichte sie ihr Album Dream mit Tim Garland, Greg Hutchinson und Nitai Herskovits, das es in die deutschen Jazz-Hitlisten schaffte.

2018 wurde sie für den ECHO Jazz Award nominiert. Bereits 2016 ging ihre Bass-Version von Eric Claptons Tears in Heaven viral, nachdem sie von Bass Player United geteilt worden war. Das Video erreichte mehr als 20 Millionen Aufrufe und verschaffte ihr internationale Bekanntheit. Kingas musikalische Geschichte begann im Alter von zwölf Jahren, als sie dem Familienensemble Głyk P.I.K. Trio beitrat und bereits früh wertvolle Bühnenerfahrung sammelte. 2015 veröffentlichte sie mit gerade einmal 18 Jahren ihr Debütalbum Rejestracja, das von Polskie Radio Trójka sowie von Publikationen wie Jazz Forum und Your Blues positiv aufgenommen wurde. Schon bald erzielte sie in Umfragen wie JAZZ TOP und BLUES TOP große Aufmerksamkeit und erhielt Nominierungen in Kategorien wie New Hope, Bass Guitar und Discovery of the Year. Nach ihrem Debüt nahm sie das Livealbum Happy Birthday auf – der Beginn eines wunderbaren musikalischen Abenteuers, das sich bis heute weiterentwickelt.

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